Archive for the 'Nachwuchs' Category

Nachweihnachtliches Blutbad

Messer, Schere, SPITZER, Licht,

sind für kleine Kinder nicht!

So sollte dieser Spruch eigentlich heißen, würde ich nach diesem Sonntag behaupten. Ein extra großer Spitzer und kleine neugierige Kinderfinger sind eine ganz schlechte Kombination. Weshalb dieser Spitzer jetzt einen Platz in einer weit entlegenen Schublade gefunden hat. Wir wollten doch einfach nur entspannte Weihnachtsferien haben!

~ Wolkenlos, ruhebedürftig ~

Baby led weaning – Klappe, die zweite

Ja, es geht wieder von vorne los. Die Kleine ist schon bald ein halbes Jahr alt und darf hin und wieder etwas probieren. Banane, Birne, Brot, Brokkoli… alles wird begeistert angelutscht und die Verzweiflung ist groß, wenn ein Stück aus der Hand fällt. Im Magen landet noch nicht allzu viel, aber Spaß scheint es zu machen.

Ich hatte schon ganz vergessen, wieviel Schweinkram das macht, wenn ein Baby versucht zu essen. Ich hatte auch schon vergessen, wie schwierig es für so ein Mini ist, mit den kleinen Händen etwas festzuhalten und in den Mund zu befördern. Und wie lustig dann die Gesichter sind, wenn etwas ganz Unbekanntes erkundet wird: von total begeistert über verwundert bis hin zu überrascht angeekelt. So hat die ganze Familie ihren Spaß daran, wenn Mini mitisst.

~ Wolkenlos, alles wieder von vorne ~

Wir sind vier!

Und das tatsächlich schon seit einer Woche! Unfassbar. Unfassbar schön und anstrengend.

Am 14. August ist unser zweites Sommermädchen geboren. Ein Zwerg, eine ganz Zarte ist sie mit ihren 2500g. Nichtsdestotrotz absolut fit, ein Stilltalent ab der ersten Minute, ein friedliches und ausgeglichenes Baby. Sie hat uns einfach noch gefehlt! Vorher war ich mir da manchmal gar nicht so sicher, aber jetzt weiß ich es ganz genau. Für genau diese kleine Maus war bei uns ein Plätzchen reserviert.

~ Wolkenlos ~

Überwachung

Sonst nennt man es Flurfunk… aber auch bei unseren Nachbarn funktioniert die Überwachung anscheinend sehr gut. Nachdem das Töchterlein einen Abend lang unseren Kinderwagen samt Plüschhasen den Gartenweg hin und hergeschoben hatte, wurde Herr Wolkenlos von mehreren Nachbarn angesprochen, ob das Baby nun da sei!

~ Wolkenlos, amüsiert und weiter brütend ~

Es lebe die Zweitmeinung!

Heute waren wir in der Klinik, um uns zum Thema Muttermundverschluss / Cerclage beraten zu lassen. Das Thema hat uns ja in den letzten Wochen einige schlaflose Nächte bereitet und ich bin so froh, dass wir jetzt endlich eine kompetente Beratung bei einer Ärztin hatten, die klare Worte gesprochen und jede Frage beantwortet hat. Ich glaube, das kann heute eine erholsame Nacht werden!

Im Grunde haben wir zwei Handlungsalternativen, die aber absolut gleichwertig sind. Es liegt nur an uns, mit welcher Variante wir besser leben können.
1. Ich lasse in der nächsten Zeit einen Muttermundverschluss machen und kann dann halbwegs beruhigt sein, dass Bakterien danach kein leichtes Spiel mehr haben. Das Risiko einer Infektion wäre damit gemindert. Bei Wehen oder einer Bindegewebsschwäche würde das Ganze allerdings nicht viel helfen.
2. Keine OP, dafür ständige Überwachung des PH-Werts, dazu alle 3-4 Wochen eine Kur zur Erhaltung des sauren Milieus. Außerdem alle 4 Wochen einen Bakterienabstrich. Dadurch sollen Infektionen verhindert oder eben frühzeitig erkannt werden.

Wahrscheinlich kann jeder erraten, dass wir uns ziemlich schnell für die 2. Variante entschieden haben. Dass die Ärztin selbst beide Wege als gleichwertig ansieht und beides bedenkenlos betreuen würde, hat mir da besonders geholfen. Vor einer OP hätte ich viel mehr Angst, als dass sie mir Sicherheit vermitteln würde. Mit regelmäßigen Kontrollen kann ich sicherlich deutlich besser leben. Vielleicht habe ich da sogar eher das Gefühl, regelmäßig etwas zur Vorbeugung einer Frühgeburt tun zu können. Ich freue mich wahnsinnig, dass die Entscheidung nun so schnell ging. Das hätte ich nicht erwartet, ich hätte schon mit einem durchgrübelten Wochenende gerechnet. Nun freue ich mich also aufs kontrollierte Nichtstun und bin ganz optimistisch, dass es diesmal ein paar mehr Schwangerschaftswochen werden als letztes Mal.

~ Wolkenlos ~

Hüpfbaby und Entscheidungsprobleme

Gestern gab es wieder einen kurzen Blick in den Bauch. Ui, ein sehr aktives Baby, so dass die Ärztin doch etwas gebraucht hat, um vernünftig messen zu können. Wahnsinn, wie kann ein Miniwesen mit 4,5cm schon so herumwuseln? Das geht doch irgendwie gar nicht. Und ich kriege von alldem Gehüpfe nichts mit? Alles sehr verrückt!

Ja, natürlich kam danach auch wieder der unangenehme Teil: die Cerclage-Diskussion. *seufz* Wirklich so schade, dass die Freude immer gleich von diesen fiesen OP-Gedanken unterbrochen wird. Aktuell sind wir eher gegen eine Cerclage, die Risiken erscheinen uns vergleichsweise hoch. Nun werde ich noch einmal in die Uniklinik gehen und mich über einen totalen Muttermundverschluss informieren. Das muss jetzt schnell gehen, denn diese OP sollte man möglichst vor der 16. Woche machen. Die Entscheidung können wir also nicht mehr ewig vor uns her schieben. Was richtig ist, kann man im Voraus leider nicht wissen – ein echtes Dilemma. Entscheiden wir uns gegen die OP und das Baby wird wieder ein Frühchen, dann werden wir uns bestimmt Vorwürfe machen (…hätten wir bloß damals…). Entscheiden wir uns für die OP und es kommt dadurch zu Komplikationen, werden wir uns wünschen, wir hätten es gelassen. Erst hinterher kann man wissen, ob man richtig entschieden hat. Eine wirklich furchtbare Situation!

~ Wolkenlos, grübelnd ~

Da isses ja!

Laaang hat es diesmal gedauert bis zum ersten Babytermin. Immerhin ist schon die 9. Woche, da wurden wir allmählich doch neugierig! Nach der üblichen Belehrung („kein rohes Fleisch, kein Rohmilchkäse, keine Gartenarbeit ohne Handschuhe, blabla“) bekamen wir ganz schnell das kleinste Mitglied der Familie Wolkenlos zu sehen: ganze 2cm groß, mit Miniarmen und -beinen und – das wichtigste – einem ordentlichen Herzschlag. Aaaah, so schön, wahrscheinlich hatte ich ein ganz dämliches Grinsen im Gesicht.

Danach kam dann leider der nicht so schöne Teil: keine Anstrengungen mehr, kein Stress, Beschäftigungsverbot, Überlegungen über Cerclage (Hilfe!!)… echt schade, dass die Freude durch so medizinisches Sorgenblabla zur Seite gedrängt wird. Ich hoffe, ich kann das Gedankenkarussell klein halten, so dass die Freude wieder die Überhand gewinnt! Jawohl!

~ Wolkenlos, echt richtig schwanger ~