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Das Märzprojekt: Vorräte aufbrauchen

Eigentlich habe ich ja nur herumgestöbert, um neue Rezeptideen zu bekommen. Dabei bin ich auf die Idee „Use Up Along 2014“ gestoßen. Gute Sache, dachte ich mir, denn im Vorratsregal lagern doch so einige Dinge, die vielleicht nicht mehr allzu lange liegen sollten. Wieso nicht einfach in der nächsten Zeit gezielt Rezepte dafür suchen, bevor irgendetwas schlecht wird? Das Vorratsregal und mein Geldbeutel würden sich freuen.

Gesagt getan, hier ist meine Ausbeute. Diese Dinge möchte ich in der nächsten Zeit aufbrauchen. Ehrlich gesagt bin ich überrascht, wie wenig es nun geworden ist. Ich hätte viel mehr Schätze im Keller vermutet. Nein, natürlich ist das hier nicht der gesamte Inhalt meines Vorratsregals, sondern nur die Dinge, die schon länger liegen und jetzt aufgebraucht werden sollen. Die Lebensmittel, die ich gerade erst gekauft habe oder die sowieso laufend gebraucht werden (Nudeln, Tomaten in der Dose…) habe ich nicht fotografiert, denn um die mache ich mir keine Sorgen.

DSC01155Im Kühlschrank wartet dieses Gemüse auf mich, nicht mehr ganz taufrisch, das muss ich zackig verbrauchen.
– Schwarzwurzeln
– ca. 600g Pastinaken
– einige Ingwerknollen
– eine Stange Lauch
– ein halber Rotkohl
Außerdem:
– ein Stück Gorgonzola
– 3 Zitronen
– eine Orange

DSC01156Tja und dann sind noch ein paar Sachen übrig geblieben, die irgendwie einen Dauerparkplatz in meinem Vorratsregal haben.
– ein gutes Kilo weichkochende Kartoffeln
– ein Päckchen Marzipan
– ein Päckchen Kokosraspeln
– 2,5 Päckchen Mohn
– ein großes Glas Kokosöl
– bittere Aprikosenkerne
– rote und weiße Bohnenkerne

Nun bin ich gespannt, ob Ende März all diese Sachen verschwunden sind! Aufgegessen meine ich natürlich, nicht in der Mülltonne gelandet!

~ Wolkenlos, geht dann mal Rezepte suchen ~

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Einstiegsrezept 2014

Da ist es ja schon, das neue Jahr. Wie hat es angefangen? Müde, mit einer Partie Halma und Sekt mit O-Saft. Mit zwei schlafenden Kindern. Mit Sonnenschein, bunter Kreide an den Stämmen unserer Obstbäume und einem unaufgeräumten Haus. Und mit Zimtbrot zum Frühstück! Einfach, aber so lecker! Nur mehr Zimt hätte es vertragen können. Das Rezept habe ich bei Chefkoch gefunden und dann vollwertig abgewandelt.

Zimtbrot

1/2 Würfel Hefe
1/2 TL Honig
60ml lauwarme Milch
Alles verrühren und 15 Minuten stehen lassen.

480g gemahlener Weizen
40g Haferflocken (bei mir:grob gemahlener Hafer)
85g zerlassene Butter (bei mir:Sonnenblumenöl)
240ml Wasser
1 TL Salz
2 EL Honig
Alle Zutaten mit der Hefemilch zu einem schönen Teig verkneten und an einen warmen Ort stellen, bis der Teig gut aufgegangen ist. Anschließend noch einmal durchkneten und rechteckig ausrollen. Dabei darauf achten, dass eine Kante so lang wie die Kastenform ist, in der das Brot gebacken werden soll.

3-4 EL Honig
1,5 TL Zimt (nächstes Mal mehr!)
Den Honig auf den ausgerollten Teig streichen und den Zimt darüber sieben. Dann den Teig aufrollen und mit dem Schluss nach unten in eine gefettete Kastenform legen. Jetzt noch einmal gehen lassen. Wenn der Teig sich gut vergrößert hat, bei 180°C ungefähr 45 Minuten lang backen.

 

Selleriesalat

Wer hätte das gedacht, aber ich fange tatsächlich an, Rezepte zur Rohkosternährung zu suchen. Das Töchterlein lässt mir ja keine große Wahl, gekochtes Gemüse wird verschmäht, rohes in Mengen gegessen. Tja nun, also passe ich mich an. Eine große Rezeptsammlung habe ich auf http://www.rawfoodrecipes.com gefunden, wenn auch auf Englisch. Dort wurde ich auf der Suche nach einem Sellerierezept fündig. Ich kenne Sellerie von früher eigentlich nur paniert und gebraten, naja, das finde ich eher mäßig. Der rohe Sellerie mit Apfelsoße dagegen heute war lecker! Auch das Töchterlein hat eine ordentliche Portion verspeist!

Sellerie mit Apfelsoße

Für 1,5 Personen ein Stück Sellerie in Streifen raspeln (mein Stück war eine gute Handvoll groß). Für die Soße einen halben Apfel mit einem Schuss Olivenöl, etwas Zitronensaft und einem halben Teelöffel Honig pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen. Im Originalrezept kommt auch noch Senf dazu, den habe ich irgendwie vergessen. Genauere Mengenangaben kann ich gar nicht machen, das war alles so ein bisschen nach Gefühl.

Dass man einen Apfel einfach mit in die Soße püriert, ist einfach, aber genial! Das habe ich noch nie ausprobiert und werde mir das auf jeden Fall merken. Der Selleriegeschmack ist ja nicht unbedingt jedermanns Sache, aber durch die fruchtige Soße schmeckts schön frisch. Wird wiederholt!

Lecker lecker…

In letzter Zeit habe ich einige neue Rezepte ausprobiert und viele leckere Gerichte auf den Tisch gebracht. Damit ich sie nicht vergesse, eine kleine Zusammenfassung:

– Gerade heute Abend haben wir diesen schön fruchtigen, erfrischenden Avocado-Orangen-Salat gegessen. Werde ich mir merken, denn er ist schnell gemacht und hat uns allen geschmeckt, selbst das Töchterlein hat fleißig mit ihrer Gabel auf meinem Teller herumgespießt.

Pinker Walnuss-Hummus (der / die / das Hummus?), das war ein Experiment. Wirklich lecker, sowohl zu den verschieden belegten Pfannkuchen als auch als Brotaufstrich hat es mir geschmeckt. Allerdings fand ich den Aufwand relativ hoch, so dass ich das Rezept im Alltag eher selten nachkochen werde, eher am Wochenende oder zu speziellen Gelegenheiten.

Dieses Brot ist meine persönliche Neuentdeckung der letzten Zeit! Durch das lange kühle Gehen hat es einen sehr angenehm milden Geschmack, das mögen wir alle echt gerne. Ich lasse die Hefe weg und backe es als reines Sauerteigbrot, so kommt es jetzt in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder auf den Tisch.

– Auch schon mehrmals nachgekocht: rote-Bete-Nudeln. Super einfach und irgendwie unaufgeregt, ein absolutes Alltagsessen. Am liebsten mag ich es mit vieeeeel Meerrettich! Yummi!

~ Wolkenlos ~

Bohnen-Spinat-Salat

Jaa, hier wird auch noch gekocht! Letzte Woche habe ich meinen Stapel mit ungetesteten Rezepten durchgeguckt und etwas gefunden, was genau zu dem Päckchen Babyspinat passte, das mir in den Einkaufswagen gehüpft war. Unter der Überschrift „Leichte Frühlingsküche“ – wie passend, vielleicht bequemt sich der Frühling, endlich mal aufzuwachen, wenn man nur entsprechend kocht.
Der Salat wurde gestern von Herrn Wolkenlos und mir zum Abendessen getestet und für sehr lecker befunden. Das Töchterlein hatte offenkundig keine Lust auf Bohnen und hat versucht, alle getrocknete Tomaten aus dem Salat zu fischen. Auch gut. Wir fanden jedenfalls die Mischung sehr lecker, das Rezept wandert in unseren Kochordner!

Bohnen-Spinat-Salat

Zutaten für 4 Portionen (eine schöne Salatschüssel voll): 200g weiße Bohnen, 50g Pinienkerne, 200g Babyspinat, 50g getrocknete Tomaten in Öl, 1 Schalotte, 3 Zweige Petersilie, 1 Knobizehe, 3EL Olivenöl, 3EL Essig, Salz, Pfeffer

Die Bohnen in 600ml Wasser (und mit 2 Lorbeerblättern, die ich aber vergessen habe) im Schnellkochtopf in 40 Minuten garen, dann abgießen. Die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten. Alle anderen Zutaten salatfertig machen: den Spinat waschen und verlesen. Die getrockneten Tomaten klein schneiden, die Schalotte und die Knoblauchzehe fein würfeln. Die Petersilie waschen und fein schneiden. (Im Rezept kommt auch noch Bohnenkraut dazu, ich hatte keins da.) Den Knobi mit Öl, Essig, Salz und Pfeffer verrühren, anschließend mit den übrigen Zutaten mischen.

DSC00575Woher weiß man eigentlich vorher, dass ein Rezept blogwürdig ist? Dann könnte ich nämlich ein vernünftiges Foto machen,  schön auf dem Teller und so. Nicht erst hinterher, die schäbigen Reste, die in den Kühlschrank wandern.

Zeitinspiriertes Leckeressen

Letzte Woche bin ich im ZEIT Magazin über ein Rezept gestolpert, für das man einen Granatapfel brauchte. Was war am Tag zuvor in unserer Gemüsekiste? Richtig – ein Granatapfel. Da auch die restlichen Zutaten nach meinem Geschmack waren, habe ich das Rezept kurzerhand getestet und es war richtig gut! Allerdings war der Granatapfel am Kochtag innen schon ganz braun, wir haben letztlich das Gericht ohne die Kerne gegessen – hat dem Geschmack meiner Meinung nach aber keinen Abbruch getan.

Marokkanischer Hühncheneintopf

Für 4 Personen 2 Zwiebeln und 2 Knoblauchzehen schälen und hacken.

In einem Mörser 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Thymian und 1/2 TL schwarzen Pfeffer zerstoßen (laut Rezept sollte es roter Pfeffer sein, den gab mein Gewürzschrank allerdings nicht her). Eine Aubergine recht klein würfeln. 3 Putenschnitzel in mundgerechte Stücke schneiden. (Im Originalrezept sind es 4 Hähnchenbrustfilets. Wenn man allerdings Samstag nachmittags auf dem Dorf einkaufen geht, gibt es die nicht mehr, daher gab es bei uns Pute.)

Zwiebeln und Knoblauch in einem nicht zu kleinen Topf andünsten, die Aubergine dazugeben. Nach 5 Minuten 2 EL getrocknete Cranberrys und das Fleisch in den Topf geben und einige Minuten mitkochen. Danach mit Hühnerbrühe aufgießen. Ich habe schätzungsweise einen Liter verwendet, das hängt aber davon ab, wie „suppig“ man das Ganze haben möchte.

Am Schluss kommen noch dazu:
250g Kichererbsen. Da ich die aus der Dose nicht so mag, habe ich getrocknete Kichererbsen genommen und am Tag zuvor einige Stunden eingeweicht, abgegossen und dann immer mal wieder abgeduscht. So haben sie schon ein bisschen angefangen zu keimen, wodurch ich mir das stundenlange Kochen sparen konnte.
– gekochter Reis (im ungekochten Zustand eine Tasse)
– oben drauf schön dekorativ ein halber Bund Petersilie, gehackt.
– ja, eigentlich auch noch die Granatapfelkerne, die mich überhaupt erst zu diesem Rezept gebracht haben

Guten Appetit!

~ Wolkenlos ~

Lecker lecker!

Mmmh, ich muss unbedingt öfter ein paar Rezepte der Saison aus den Foodblogs auf meine To-Do-Liste schreiben. Das war ja soo lecker letzte Woche!

Die Linguini mit Feigen zum Beispiel. Total einfach, in nur zwei Töpfen zu kochen, aber soo lecker! Schon beim Anbraten der Gewürze habe ich geahnt, dass das ein wahnsinnig gutes Gericht werden würde. Wird ausgedruckt und kommt in den Nochmal-Kochen-Ordner!

Am Wochenende gab es dann den Pflaumenkuchen. Es hat gut geklappt, ihn als Vollwertvariante zu backen: ich habe einfach frisch gemahlenes Mehl verwendet und Zucker durch Honig ersetzt. Nächstes Mal weiß ich dann auch, dass ich für ein ganzes Blech mehr Zutaten nehmen muss.